Chinesisch lernen

China – Aufkeimende Wirtschaftsmacht und einzigartige Kulturlandschaft

In den vergangenen zehn Jahren ist die Volksrepublik China zunehmend in das Interesse westlicher Länder wie den USA und Deutschland geraten. Im Vordergrund steht hier vor allem das wirtschaftliche Potenzial des bevölkerungsstärksten Reiches der Welt. Immer mehr Unternehmen exportieren ihre Produkte nach China, gründen Joint Ventures mit chinesischen Partnern oder eröffnen Niederlassungen vor Ort. Dementsprechend bedeutend kann Arbeitserfahrung in der ostasiatischen Region sein. Auch westliche Universitäten reagieren mit einem spezialisierten Bildungsangebot auf diese Entwicklungen. Kurse und ganze Studiengänge über chinesische Wirtschaft und Kultur sind immer häufiger zu finden. Dementsprechend boomt auch das Sprachangebot, immer mehr Menschen wollen chinesisch lernen. Dies muss nicht immer vorwiegend aus wirtschaftlichen Gründen geschehen. Besonders für Sprachbegeisterte, die vielleicht schon viele europäische Sprachen erlernt haben, stellt Chinesisch eine besondere Herausforderung dar. Zum einen muss eine völlig neue Schrift erlernt werden, die mit dem bereits Bekannten nichts gemeinsam hat. Dies gilt auch für Vokabeln, Grammatik, Satzbau und Satzzeichen. Weisen romanische Sprachen wie Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Französisch hier Parallelen auf, stürzt sich der Schüler beim chinesisch Lernen in eine völlig unbekannte Welt.

Vor- und Nachteile von Methoden zum Chinesisch lernen

Für all denjenigen, den es tatsächlich ernst ist mit dem Lernen der chinesischen Sprache, gilt die Auswahl der geeigneten Lernmethode bereits als wichtiger Schritt zum Erfolg. Bei anspruchsvollen, komplexen und vor allem fremden Sprachen wie Chinesisch ist von dem ausschließlichen Verwenden von Selbstlernprogrammen oder Literatur zum Selbstbeibringen der Sprache abzuraten. Im Chinesischen kann bereits die nur leicht unterschiedliche Betonung einzelner Silben eine völlig andere Bedeutung haben als das eigentlich Gemeinte, all diese Aspekte sind durch Lernprogramme und Lernsoftwares allein schwer zu bewältigen. Dennoch können diese Wege durchaus unterstützende Wirkung haben, zusätzlich zu einem Sprachkurs, der sich als beste Methode für das Chinesisch lernen erweist. Bereits zu Beginn sollte sich der Sprachschüler darauf einstellen, dass das Beherrschen der chinesischen Sprache heute viel wert ist, aber auch hohen Einsatz erfordert. Oft können in den ersten Wochen Frustration und Motivationsverlust auftreten. Wird trotzdem durchgehalten, kann nach einigem Monaten oder Jahren beispielsweise eine Sprachreise nach China den Höhepunkt des Chinesisch Lernens bieten, bei der außerdem Kultur, Land und Leute kennen gelernt werden können.

Chinesisch lernen ist schwer, doch sicher nicht die falsche Wahl. Dieses Land entwichelt sich schnell und die wirtschaftlichen Beziehungen müssen gepflegt werden. China gehört zu den Schwellenländern, die sich auf dem aufsteigenden Ast befinden. Was das Lernen dieser Sprache jedoch zusätzlich erschwert sind die vielen Dialekte. China erlebte in den letzten Jahrzehnten eine Bevölkerungsexplosion , die es einzuschrenken galt. Deshalb hat man dort ein Gesetz entworfen, dass es nur erlaubt ein Kind zu haben. Diese Regelung kann jedoch nur in Wirtschaftszentrem, wie Peking kontrolliert werden. Im Umland ist das schwieriger. China wächst, sowie die geschäftlichen Beziehungen zu diesem Land.

Erlernt man die Sprache aus geschäftlichen Gründen sollte man sich daher im Klaren darüber sein auf welches Gebiet in China und in welchem Themenbereich man als Übersetzer arbeiten möchte. Im Finanzbereich wird es vermutlich weniger Dialektunterschiede geben wie im Handelsbereich da hier auch viel im Internet gearbeitet wird. Phrasen wie beispielsweise Kredit online Zusage weichen daher kaum in den verschiedenen Chinesischen Regionen ab wohingegen zum Beispiel beim Fischhandel enorme Unterschiede entstehen.